Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Erfahrungsberichte

Hier erfährst Du aus erster Hand, was FSJler/innen in ihrem Jahr bei uns erlebt haben. Viel Spaß beim Lesen.

Foto: ASB Westhessen

Mein Freiwilliges Soziales Jahr in der ASB-Tagespflege

Mein Name ist Henri, ich bin 19 Jahre alt und mache zur Zeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einer Tagespflege für Senioren in Wiesbaden, Hessen. Die „Tagespflege“ ist eine Einrichtung vom ASB, in welcher 18 Senioren von morgens ab 8.00 Uhr bis nachmittags um 16.00 Uhr, betreut und verpflegt werden können.

Meine Aufgabe ist die Betreuung der Tagesgäste. Dazu gehört das Leiten oder die Teilnahme an Bewegungsübungen, spielen von Spielen, Gedächtnistraining oder ein Spaziergang an der frischen Luft. Mein Arbeitstag beginnt (jeden Montag bis Freitag) um 8.00 Uhr und endet um 16.15 Uhr, nachdem alle Gäste die Tagespflege wieder verlassen haben. Dadurch, dass ich den gesamten Tagesablauf mitbekomme, bin ich ein voller Teil des Teams und kriege so einen genauen Eindruck in den Arbeitsalltag.Ich bin nun etwa einen Monat vor der Vollendung meines Freiwilligen Sozialen Jahres und kann sagen, dass ich einiges gelernt habe! Ich habe neue Erfahrungen im Arbeitsleben gesammelt, neue Erkenntnisse über den Umgang mit erkrankten oder geschwächten Menschen erhalten und vor allem viel Spaß gehabt und gelacht. Da ich die meisten Gäste mehrere Tage in der Woche sehe, habe ich zu fast allen eine persönliche Bindung aufgebaut und kenne sie gut. Daher habe ich mit ihnen viel Spaß und fast nur schöne Momente. Außerdem ist es ein unglaublich gutes Gefühl, den Gästen eine Freude zu bereiten indem man sie einfach nur zum Lachen bringt oder sich mit ihnen beschäftigt. Viele der Senioren haben verstorbene Ehepartner und freuen sich deshalb um so mehr unter Leute zu gelangen und kommen dafür gerne in die Tagespflege.

Ich kann ein Freiwilliges Soziales Jahr in der ASB-Tagespflege in Wiesbaden-Bierstadt jedem wirklich nur empfehlen, wer sich sozial engagieren möchte! Man lernt sehr viel im Umgang mit älteren Menschen und über den Arbeitsalltag als Betreuungskraft. Ich würde jeder Zeit wieder ein FSJ machen, da man in nur einem Jahr unglaublich viele positive Erfahrungen sammelt.


Kreislaufstillstand/Wiederbelebung mit AED/Nahaufnahme

Foto: ASB/M. Soltau

Mein Freiwilliges Soziales Jahr in der Erste-Hilfe-Ausbildung

Mein Name ist Maria und ich habe mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) am 17. August 2017 begonnen. Ich habe mein FSJ nach meinem Abitur mit 19 Jahren gemacht. Als ich mich beim ASB Westhessen für die Erste-Hilfe-Ausbildung beworben habe, wusste ich noch gar nicht so genau, was mich erwartet.

Wenn man in der Erste-Hilfe-Ausbildung sein FSJ macht, wird man ausgebildet, um Erste-Hilfe-Kurse zu halten. Zunächst hospitiert man in mehreren Erste-Hilfe-Kursen, um sich ein Bild von den konkreten Aufgaben zu machen. Man macht ebenfalls einen Rettungssanitäter-Grundlehrgang für vier Wochen. Für mich waren es vier richtig tolle Wochen. Ich habe neue Leute kennengelernt und habe viele medizinische Kenntnisse erlangt. Vom Wiederbeleben bis zum Intubieren haben wir alles theoretisch gelernt und durften das ganze auch an Puppen ausprobieren. Nach den vier Wochen macht man einen Lehrgang (A1), in dem man lernt, wie man die Inhalte den Teilnehmern vermittelt, wie man einen Erste-Hilfe-Kurs lebendig und spaßig gestalten kann, damit die Teilnehmer möglichst viel mitnehmen. Nach dem 10-tägigen A1-Lehrgang war ich eine offizielle Erste-Hilfe-Ausbilderin und durfte alleine Erste-Hilfe-Kurse halten. Natürlich durften wir am Anfang die Kurse noch zu zweit mit einem anderen FSJler/in halten. So war man nicht so aufgeregt, weil man sich abwechseln und unterstützen konnte. Mit der Zeit habe ich dann alleine Erste-Hilfe-Kurse gehalten.

Wenn man ein FSJ macht, gehören auch Seminare dazu, die immer in einer anderen Stadt stattfinden. Somit habe ich in meinem FSJ auch viele neue Städte in Deutschland kennengelernt und auch viele neue Leute.

Mein FSJ war für mich ein Jahr voller Überraschungen und ich würde dieses jedem wieder empfehlen!



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Melanie Kustra

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