Infos Kita Bärenhöhle

1.    Naturpädagogik
Da Bewegung und Natur unser Profil ausmachen, haben wir unsere feste Waldgruppe mit im Konzept verankert. Durch das (Er-) Leben im Wald werden Kindern elementare Kenntnisse von der Umwelt vermittelt. Durch das Erfahren von (jahreszeitlichen) Naturereignissen, werden Natur-Rhythmen erlernt. Tier- und Pflanzenwelten sind plötzlich ein Teil der eigenen Erfahrungswelt der Kinder. Ökologische Zusammenhänge werden quasi „nebenbei“ vermittelt. Die Wertschätzung anderer Lebewesen und der Lebensgemeinschaft im Wald wird gefördert. Daraus ergeben sich natürlich auch entsprechende Projekte:
Waldweihnacht, Müllsammeln im gesamten Wanderbereich, Pflanzenkundebücher, Feste allgemein im Wald (Lagerfeuer/Stockbrot etc.) und Elternnachmittage und -abende.

2.    Spielen und Bewegung
Um Bedürfnisse und Interessen der Kinder erkennen und auf diese eingehen zu können, nehmen sich die Erzieherinnen ausreichend Zeit zum freien Beobachten. Gerade Spielsituationen, aber auch Konfliktmomente, die es zu lösen gilt, ermöglichen der Erzieherin ein ganzheitliches Bild von jedem einzelnen Kind zu erhalten und dieses entsprechend zu notieren. Dies kann in Lerngeschichten oder auf strukturierten Formblättern geschehen.
Spielen hat letztlich immer etwas mit Bewegung zu tun. Unabhängig von dem „Perspektivwechsle“ der durch das  Ob im Haus, beim Nutzen unseres naturnahen Außengeländes, Waldprojekte mit den Naturfreunden u.v.m. Je nach Projektplanungen der Jahreszeiten und der aus dem Situationsansatz und der Partizipation aufkommenden Wünsche der Kinder, kann Bewegung mit in den Alltag eingebaut werden. U.a. bieten wir auch Projekte in Kleingruppen an, dies variiert zwischen Psychomotorik, Kinder-Yoga, Musik- oder Werkstattprojekten.

3.    Sprache
Wir möchten Sprache und ihrer Entwicklung bei Kindern einen bestmöglichen Raum geben. Dies gelingt uns durch das Begleiten von Alltags- und Routinesituationen, um so mit den Kindern ins Gespräch zu kommen.
In Hol- und Bringzeiten, beim Frühstücken, Freispielaktionen in Haus, Garten oder auch beim Küchendienst kann alltagsintegrierte Sprachbildung stattfinden. Denn im persönlichen Kontakt, d.h. im Dialog, im Handeln und in der Beziehung können Kinder am besten Sprache lernen. Mit offenen Fragen versuchen wir den Kindern positiv zu begegnen und ihre Sprachmotivation zu steigern. Nonverbale Kommunikation zählt ebenfalls mit zur Sprachentwicklung, so, wie es bei unseren Krippenkindern der Fall ist.

4.    Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
Kinder sind von Natur aus neugierig. Dies unterstützen wir mit dem Ko-Konstruktion Ansatz. Wir beobachten Gespräche, greifen diese auf und unterstützen die Kinder. Meist erst, wenn sie wirklich nicht selbst weiterkommen. Was Kinder selbst können, sollen sie selbst tun, das baut ein starkes Selbstvertrauen auf und macht die eigene Wirksamkeit spürbar. Erwachsene freie Spiele fördern Selbstwirksamkeit, aber natürlich unterstützen wir die Kinder in diesem Prozess. Im Dialog mit dem Kind erarbeiten wir Sinn- und Bedeutungszusammenhänge ihres Tuns, damit sie das Sozialgefüge in dem sie sich befinden auch verstehen.
In unserer Gesellschaft ist Beteiligung bzw. Teilhabe ein wichtiger Baustein für die demokratische Willensbildung. Wir möchten, dass Kinder in unserer Kita beteiligt sind, sie spüren, dass ihre Sichtweise gesehen wird, ihre Anliegen gehört und ihre Bedürfnisse wertgeschätzt werden.

5.    Termine/Schließzeiten
Die Kindertagesstätte ist maximal 25 Tage im Jahr geplant geschlossen. I.d.R. werden die Schließtage zu Beginn des Kitajahres (d.h. kurz vor oder nach den Sommerschließzeiten) festgelegt und den Eltern entsprechend mitgeteilt.
Wir möchten den Kontakt mit ortsansässigen Unternehmen und Vereinen pflegen und an Terminen der Gemeinde/von Vereinen  teilnehmen. Deshalb freuen wir uns immer, wenn wir an der Kerb das große „Eieressen“ mitmachen, beim Bauern Schafe scheren und Kartoffeln ernten sowie an Weihnachten in der Kirche zum Gottesdienst singen dürfen.
Auch traditionelle Feste feiern wir, wie Fasching, St. Martin oder Ostern. Kita Feste stehen oft unter einem Motto: Apfel-Ernte-Fest, Fest der Nationen oder manchmal auch ein Abschieds-Sommer-Fest.
An diesen Abschiedsfesten kommen unsere „Brückenkinder“ in den Fokus. Diese Kinder verlassen uns jeweils nach den Sommerferien und gehen in die Schule. Wir - und vor allem sie selbst -  nennen sich „Brückies“, weil in dem letzten Kita-Jahr durch extra Aktivitäten eine Brücke zwischen Kita und Schule geschlagen wird. Was die Abschiedsfeste betrifft, so darf die traditionelle Schulranze-Modenschau natürlich nicht fehlen. Und in den Wochen davor gibt es nur für die „Brückenkinder“ eine Party mit Nachtwanderung – und vieles mehr.